I have to ask something. Wouldnt it be nice, 2 have a live remix station. Instead of basing a dj tool around vinyls and songs playing, instead of making just another sound creation tool, to have something based around remixing music - live - preferrably without knowing it before. What is important for a dj is to play around with new stuff - even the first time playing it - it should be doable. So there is just no place for any preparation. Wouldnt it be nice to just have the possibility to easily slice up things, put them in, play them, in seconds?
Well, for me - yes.
And this is doable. I have seen rudimentary ideas all over by now, but nowhere really to do it *based* on that, more like an additional feature.
What i'd need for that:
- easily slice up a loop into parts - use them separately
- tracks are at the moment beat analyzed. they are not always correct. why do i have to fix them live and it is forgotten again. give me a button, to say "here - this is the beat" when i have adjusted the position, just let me hit a button "fix" and it is moved. why's that so very hard to do.
- when you analyze a track - it shouldnt be a big problem to add markers. for example - beat change - music starting - stopping - repeating - things like that. i mean - i can hear it, analyze it for myself, but that means preparing. a computer can help here a lot. if these markers exist, even without knowing a song well it would be possible to find just the right position to start out your loops, or position to start it.
- finally again a good filter for each loop. maybe stackable. what i want here again is not one button to filter down/up, but 2. one is position, 2nd is width. bandpass for life. just makes so much more sense this way. please give me a big bunch of them, because what is important, to have it sound good - music should not be too much - every frequency counts - if you just add more - it will sound like a big soup of sounds. i want just a part - the part needed - nothing else. width is essential for that. controllers don't really reflect that. software too. and no - dont need 5 - give me those 2. kick resonance and just give me more than one of them so i might even take 2 frequency bands out of one track. or 3. and maybe one of them including resonance. yeah.
i dont need equalizers.
why?
if you have a good way of handling filters - what for?
equalizer would be filter position, width, volume.
easy :) more flexible. more fun.
that is just to start out. it should really be possible to do that :)
Thoughts
Samstag, 9. Oktober 2010
Montag, 23. August 2010
Zusammenbruch
Wünsche.
Hoffnungen.
Wenn mal wieder alle möglichen und unmöglichen davon zusammenbrechen. Wenn es wieder einmal funktioniert, dass (augenscheinlich) nichts so recht funktionieren mag, weil alles, worauf ich mich freute nach und nach in sich zusammenfällt, frage ich mich - wie jetzt.
Eine Variante ist dieses kaputte "smile smile smile and everything will be okay"
Nope. Unsinn.
Genauso wenig stimmt die Depression a la "Es funktioniert gar nichts".
Nope. Unsinn.
All zu leicht in eins von beiden zu verfallen. Einfach ablenken, oder wahnsinnig werden.
Es gibt noch ein Gesicht, das weder darüber lacht, noch weint.
Life goes on.
Es ist doch nur das Klammern an einen bestimmten Ausgang, das ins Unglück und/oder Wahnsinn treibt.
Er ist unbestimmt. Immer.
Dennoch spüre ich wie der Drang in eins von beidem zu verfallen wirklich größer und größer wird. Wegrennen ist beides.
Wohin also.?
Hoffnungen.
Wenn mal wieder alle möglichen und unmöglichen davon zusammenbrechen. Wenn es wieder einmal funktioniert, dass (augenscheinlich) nichts so recht funktionieren mag, weil alles, worauf ich mich freute nach und nach in sich zusammenfällt, frage ich mich - wie jetzt.
Eine Variante ist dieses kaputte "smile smile smile and everything will be okay"
Nope. Unsinn.
Genauso wenig stimmt die Depression a la "Es funktioniert gar nichts".
Nope. Unsinn.
All zu leicht in eins von beiden zu verfallen. Einfach ablenken, oder wahnsinnig werden.
Es gibt noch ein Gesicht, das weder darüber lacht, noch weint.
Life goes on.
Es ist doch nur das Klammern an einen bestimmten Ausgang, das ins Unglück und/oder Wahnsinn treibt.
Er ist unbestimmt. Immer.
Dennoch spüre ich wie der Drang in eins von beidem zu verfallen wirklich größer und größer wird. Wegrennen ist beides.
Wohin also.?
Le bleu du ciel / Georges Bataille
Szene daraus eben noch am Anfang:
"Oh, oh! Ich werde verrückt … ich werde … Nein, nein, ich werde schon mit meiner Geschichte fertig … Meine Mutter, die rührte sich nicht … ihre Röcke wehten im Luftzug … ihre weiten Röcke … wie eine Tote … rührte sie sich nicht mehr … man hat sie aufgehoben, um sie ins Bett zu legen … da fing sie an zu kotzen … sie war total betrunken … kurz zuvor hatte man noch nichts davon bemerkt … diese Frau … man hätte sie für eine Dogge halten können … war furchterregend …"
Beschämt sagte ich zu Dirty:
"Ich möchte vor dir zu Füßen liegen wie sie vor dir."
"Mußt du auch kotzen?" fragte Dirty ohne zu lachen. Sie fuhr mir mit der Zunge in den Mund.
"Vielleicht."
"Oh, oh! Ich werde verrückt … ich werde … Nein, nein, ich werde schon mit meiner Geschichte fertig … Meine Mutter, die rührte sich nicht … ihre Röcke wehten im Luftzug … ihre weiten Röcke … wie eine Tote … rührte sie sich nicht mehr … man hat sie aufgehoben, um sie ins Bett zu legen … da fing sie an zu kotzen … sie war total betrunken … kurz zuvor hatte man noch nichts davon bemerkt … diese Frau … man hätte sie für eine Dogge halten können … war furchterregend …"
Beschämt sagte ich zu Dirty:
"Ich möchte vor dir zu Füßen liegen wie sie vor dir."
"Mußt du auch kotzen?" fragte Dirty ohne zu lachen. Sie fuhr mir mit der Zunge in den Mund.
"Vielleicht."
ah ich liebe es jetzt schon. Wenn man bedenkt, dass das Manuskript von 1935 ist %)
Seine eigenen Worte waren mehr oder weniger, dass ihm selbst das Buch zu heftig ist und er es deshalb nach dem Manuskript lieber wieder vergessen wollt.
Sonntag, 22. August 2010
Freundlichkeit
Wenn wir anfangen, allem, was wir fühlen, mit einer gewissen Freundlichkeit zu begegnen, schmilzt unser Schutzpanzer, und wir erleben, dass wir mit immer mehr Bereichen unseres Lebens tatsächlich umgehen können. Während wir lernen, Mitgefühl mit uns selbst zu empfinden, wächst auch der Horizont unseres Mitgefühls für andere. (pc)
Kann aus eigener Erfahrung sagen. Ja. Genau. ^^
Kann aus eigener Erfahrung sagen. Ja. Genau. ^^
crash
dont crash
meet the inner child
calm it down
cheer it up
feel its sorrow
enjoy the pain
and bear the pleasure
<3
meet the inner child
calm it down
cheer it up
feel its sorrow
enjoy the pain
and bear the pleasure
<3
Donnerstag, 19. August 2010
Zugfahren
Ich wurde durch einen Post auf Youtube an so gewisse Zugfahrten erinnert, die mir früher mit ziemlicher Regelmäßigkeit widerfuhren.
http://www.youtube.com/watch?v=qseYEE51Otk
Der Schaffner hier klingt 1:1 wie jemand, den ich auf einer Fahrt von Dresden nach FFM erleben durfte. Bis Leipzig versuchte er uns seine komplette Lebensgeschichte nahe zu bringen. Es war seine erste Fahrt. Es war früh. Alle wollten noch etwas dösen. Sichtlich begeistert schien davon wirklich niemand. Immer, wenn er kurz aufhörte ging ein erleichtertes Raunen durch den ganzen Zug. Weit gefehlt. 1 Stunde - bis Leipzig. Durchhaltevermögen hatte er!
Das schöne an der ganzen Sache war allerdings dann vor allem - nach all den Informationen, die man gar nicht hören wollte - ein gemeinsames Übel schweißt zusammen. Ich habe selten so einen Zug erlebt. Alle sprachen mit allen, freuten sich, lachten, weinten. Krass. Es war herrlich. Fast schon eine Party. Ist man ja nun in deutschen Zügen sonst nicht gewohnt :-) Herrlich. Ich kam wirklich selten so entspannt und glücklich am Bahnhof an mit so vielen netten Bekanntschaften, die beim Einsteigen alle noch grimmig drein schauten.
Also, wer immer er war:
Danke dir Zugbegleiter!
Einen ähnlichen Ausgang hatte ich in einer etwas brenzligeren Situation.
Mitten im Nirgendwo - in Brandenburg - Wald drumrum - ruckte es - ein lauter Knall - Stop.
Einige Minuten vergingen. Zumindest brannte nichts und der Zug stand noch gerade, wo wir saßen.
Plötzlich kam ein schreiender, blutüberströmter, mit Glassplittern bedeckter Zugführer an uns vorbeigrannt in den hinteren Teil des Zuges und die gleichzeitige Durchsage, man möge sich keine Sorgen machen und nicht in Panik verfallen. Nunja - Handyempfang gab es dort sowieso keinen, Mitten in der Pampa, alles gut!
Wiedereinmal, auch wenn dieses mal der arme Zugführer leiden musste, brachte es alle so unglaublich zusammen und wir machten aus der Wartezeit wirklich einige der schönsten Zugstunden, die ich je erlebt habe. Von Panik keine Spur. Dem Zugführer ging es den Umständen entsprechend auch gut :)
Es ist schön, wie sehr etwas schlimmes, wo man gemeinsam feststeckt zusammenschweissen kann. Wie nicht nur gute Erlebnisse, sondern auch vor allem die Schlechten einprägsam gut werden können. Wie sie - untrennbar zusammengehören.
:-)
http://www.youtube.com/watch?v=qseYEE51Otk
Der Schaffner hier klingt 1:1 wie jemand, den ich auf einer Fahrt von Dresden nach FFM erleben durfte. Bis Leipzig versuchte er uns seine komplette Lebensgeschichte nahe zu bringen. Es war seine erste Fahrt. Es war früh. Alle wollten noch etwas dösen. Sichtlich begeistert schien davon wirklich niemand. Immer, wenn er kurz aufhörte ging ein erleichtertes Raunen durch den ganzen Zug. Weit gefehlt. 1 Stunde - bis Leipzig. Durchhaltevermögen hatte er!
Das schöne an der ganzen Sache war allerdings dann vor allem - nach all den Informationen, die man gar nicht hören wollte - ein gemeinsames Übel schweißt zusammen. Ich habe selten so einen Zug erlebt. Alle sprachen mit allen, freuten sich, lachten, weinten. Krass. Es war herrlich. Fast schon eine Party. Ist man ja nun in deutschen Zügen sonst nicht gewohnt :-) Herrlich. Ich kam wirklich selten so entspannt und glücklich am Bahnhof an mit so vielen netten Bekanntschaften, die beim Einsteigen alle noch grimmig drein schauten.
Also, wer immer er war:
Danke dir Zugbegleiter!
Einen ähnlichen Ausgang hatte ich in einer etwas brenzligeren Situation.
Mitten im Nirgendwo - in Brandenburg - Wald drumrum - ruckte es - ein lauter Knall - Stop.
Einige Minuten vergingen. Zumindest brannte nichts und der Zug stand noch gerade, wo wir saßen.
Plötzlich kam ein schreiender, blutüberströmter, mit Glassplittern bedeckter Zugführer an uns vorbeigrannt in den hinteren Teil des Zuges und die gleichzeitige Durchsage, man möge sich keine Sorgen machen und nicht in Panik verfallen. Nunja - Handyempfang gab es dort sowieso keinen, Mitten in der Pampa, alles gut!
Wiedereinmal, auch wenn dieses mal der arme Zugführer leiden musste, brachte es alle so unglaublich zusammen und wir machten aus der Wartezeit wirklich einige der schönsten Zugstunden, die ich je erlebt habe. Von Panik keine Spur. Dem Zugführer ging es den Umständen entsprechend auch gut :)
Es ist schön, wie sehr etwas schlimmes, wo man gemeinsam feststeckt zusammenschweissen kann. Wie nicht nur gute Erlebnisse, sondern auch vor allem die Schlechten einprägsam gut werden können. Wie sie - untrennbar zusammengehören.
:-)
Hoffnung #4
Hoffnung ist leichter zu erlangen, als mir lieb ist. Die Hoffnung beispielsweise, die am Anfang eines Kennenlernens in den Worten beider keimt. Die Hoffnung dort, dass die Worte nicht nur den Moment beschreiben, sondern die Zukunft. Dass sie sagen - es bleibt so - das ist wahr - die Zukunft ist sicher!
Selbst zu wissen, dass es nicht so ist, es Aussagen des Momentes sind und nicht die Frage zählt "bist du morgen noch da?" sondern "wunderbar, du bist immernoch da!" - das eigentliche Verlieben jeden Tag auf's Neue mag diese Hoffnung nicht ersticken, sondern sie wächst und gedeiht in all Ihrer klammernden Blüte. Mit jedem Tag im Umklammern der Sicherheit wird es schwerer und schwerer an ein Loslassen zu denken.
Aus der einst so lockeren freundlichen Herangehensweise wird ein Krampf. Es ist fast so, als würde es ein Schlauch voll Wasser sein und die Umklammerung verstopft ihn nach und nach, bis er gar aufhört zu fließen - nur ein Loslassen würd ihn wieder fließen lassen, doch wie schwer das ist.
Ich klammere mich an Hoffnung, nicht an Menschen. Hoffnung, es würde alles anders, die Zukunft würde...
Aber es ist die Zukunft.
Das Glück liegt nur im Hier und Jetzt.
Eine Garantie, dass das Morgen besser wird kann niemand geben. Es kann so viel schlechter sein und aus der Angst darum entsteht schon eine Paranoia. Umso stärker die Umarmung, desto mehr wächst sie heran.
Verlangen ist keine Liebe. Verlangen nach jemandem. Verlangen, dass jemand sich auf eine bestimmte Art verhält. Verlangen nach Aufmerksamkeit. Verlangen nach Verständnis. Alle Verlangen sind genau das - Verlangen. Nicht mehr.
Das ist Loslassen.
Es ist nicht einmal eine neue Erkenntnis.
Selbst zu wissen, dass es nicht so ist, es Aussagen des Momentes sind und nicht die Frage zählt "bist du morgen noch da?" sondern "wunderbar, du bist immernoch da!" - das eigentliche Verlieben jeden Tag auf's Neue mag diese Hoffnung nicht ersticken, sondern sie wächst und gedeiht in all Ihrer klammernden Blüte. Mit jedem Tag im Umklammern der Sicherheit wird es schwerer und schwerer an ein Loslassen zu denken.
Aus der einst so lockeren freundlichen Herangehensweise wird ein Krampf. Es ist fast so, als würde es ein Schlauch voll Wasser sein und die Umklammerung verstopft ihn nach und nach, bis er gar aufhört zu fließen - nur ein Loslassen würd ihn wieder fließen lassen, doch wie schwer das ist.
Ich klammere mich an Hoffnung, nicht an Menschen. Hoffnung, es würde alles anders, die Zukunft würde...
Aber es ist die Zukunft.
Das Glück liegt nur im Hier und Jetzt.
Eine Garantie, dass das Morgen besser wird kann niemand geben. Es kann so viel schlechter sein und aus der Angst darum entsteht schon eine Paranoia. Umso stärker die Umarmung, desto mehr wächst sie heran.
Verlangen ist keine Liebe. Verlangen nach jemandem. Verlangen, dass jemand sich auf eine bestimmte Art verhält. Verlangen nach Aufmerksamkeit. Verlangen nach Verständnis. Alle Verlangen sind genau das - Verlangen. Nicht mehr.
Das ist Loslassen.
Es ist nicht einmal eine neue Erkenntnis.
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