Nicht-Theismus bedeutet, schliesslich einzusehen, dass es kein Kindermädchen gibt, auf das man sich verlassen könnte. So ist nun mal das leben. Das ist die Wahrheit, und die Wahrheit ist unbequem.
Für diejenigen, die sich an etwas festhalten wollen, ist das Leben sogar noch unbequemer. Von dieser Warte aus betrachtet, gleicht der Theismus einer Sucht. Wir alle sind süchtig nach Hoffnung - der Hoffnung, dass der Zweifel sich lichtet und das Geheimnis gelöst wird. Diese Sucht hat schmerzliche Auswirkungen auf die Gesellschaft: Eine Gesellschaft, die sich aus Menschen zusammensetzt, die alle unbedingt festen Boden unter die Füße bekommen wollen, ist kein sehr mitfühlender Ort. (p.c.)
Kann ich so unterschreiben.
Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Parodien der Vorstadtidylle. Die christliche gesetzte mit beiden Beinen auf dem Boden. Alles perfekt, alles Schein, alles ohne Mitgefühl. Mich erinnert es genau an diese Worte.
Und an etwas anderes - Ärzte ohne Grenzen zb. Hilfe in Kriegsgebieten.
Bodenlos.
Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Parodien der Vorstadtidylle. Die christliche gesetzte mit beiden Beinen auf dem Boden. Alles perfekt, alles Schein, alles ohne Mitgefühl. Mich erinnert es genau an diese Worte.
Und an etwas anderes - Ärzte ohne Grenzen zb. Hilfe in Kriegsgebieten.
Bodenlos.
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Die monastischen Regeln des Buddhismus, die den Verzicht auf Alkohol, Sex und so weiter verlangen, sagen nicht, dass diese Dinge an und für sich schlecht oder amoralisch sind, sondern dass wir sie als Krücken missbrauchen. Wir benutzen sie als Ausflüchte, wir benutzen sie, um uns zu trösten und abzulenken. Tatsächlich entsagen wir aber der hartnäckigen Hoffnung, dass wir von uns selbst erlöst werden könnten. Entsagung ist eine Übung, die uns dazu inspiriert, jedes Mal, wenn wir uns wieder an etwas klammern wollen - weil wir uns nicht trauen der Realität ins Gesicht zu schauen - nachzuforschen, was eigentlich genau vorgeht. (p.c.)
Ich habe vor vielen Jahren ein Jahr solch einer Entsagung in vielen Bereichen gemacht. Es war wirklich sehr hart, aber es hat mich tatsächlich weiter gebracht, weil die Ablenkung fehlte und ich mich tatsächlich mit mir selbst beschäftigt habe. Mittlerweile erkenne ich, wie zerbrechlich diese Erkenntnis sein kann.
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