Ohne die Hoffnung aufzugeben, dass es irgendwo besser ist oder dass man selbst irgendwie besser sein könnte, werden wir niemals gelassen akzeptieren, wo wir sind und wer wir sind.
Eine Sache, die mir enorm wichtig erscheint hier:
Loslassen als solches ist nicht dasselbe wie Weglaufen, jedoch habe ich den Verdacht, dass es sich sehr ähnlich anfühlen kann. Daher predigt der Buddhismus hier (nehme ich an) ein Stehen bleiben.
Das ergibt so durchaus Sinn.
Ich erkenne mehr und mehr, dass Hoffnung etwas anderes ist, als Optimismus. Hoffnung auf etwas besseres ist, etwas anderes, als zu sagen, es wird alles gut. Optimismus heisst nicht, es wäre jetzt nicht gut. Da war ein Knoten in meinem Kopf, der nicht verstand, wie ich die Hoffnung aufgeben soll, wenn ich doch so optimistisch an die Zukunft denke und das nicht für falsch halte, weil ich dabei nicht nur positiv denke, sondern mehr als "wird schon, irgendwie". Hoffnung als solches aber als einen Traum, ein Traum, der mir verhindert im Jetzt das Hier zu erkennen und zu lieben ist allerdings nicht so frei. Optimismus lässt mich loslassen von der Zukunft. Pessimismus kann dies auch erreichen "wird eh scheisse, also egal". Hoffnung als ein Hindernis.
Es ist immer Hoffnung.
Aber vielleicht ist es dann gut, sich nicht so sehr daran zu klammern, wie so gern gepredigt wird?
Noch nicht aufgelöst der Knoten - nicht ganz.
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