Nur in dem Maße, in dem wir uns wieder und wieder der Vernichtung anheim geben, können wir das Unzerstörbare in uns entdecken.
Wenn du dich dann mit dir selbst angefreundet hast, erscheinen auch die äußeren Umstände in einem freundlicherem Licht.
Es geht nicht darum an einen Ort zu kommen, an dem endlich alles vollkommen ist.
Tatsächlich ist es genau dieses Denken, dass uns im Elend gefangen hält.
Die erste Wahrheit des Buddha besagt, dass Leiden für uns Menschen so lange unvermeidlich ist, wie wir glauben, die Dinge seien dauerhaft, sie würden sich nicht auflösen und wir könnten uns in unserem Hunger nach Sicherheit auf sie verlassen.
Von diesem Standpunkt aus gibt es nur eine Möglichkeit für uns zu erkennen, was tatsächlich los ist:
Wenn uns der Teppich unter den Füßen weggezogen wird und wir keinen Haltegriff mehr finden.
Diese Situation können wir entweder nutzen, um wach zu werden oder um uns einzuschläfern.
Es geht nicht darum zu kämpfen.
Es geht darum, alles loszulassen.
- bis hier frei nach pema chödrön
Es ist interessant, wie ich die Worte anders geschrieben schon kannte. Sie schon dachte verstanden zu haben und sie doch in Vergessenheit geraten können. Wie sehr die Mauern und die Täuschungen, die mein Selbstbild aufrecht erhalten gegen eine Erkenntnis spielen können. Keine Schuld, aber nicht in Glück und Vollkommenheit allein liegt die Wahrheit derer Zerbrechlichkeit.
Seit Jahren versuche ich, mir wieder einen Rückzugsort zu schaffen, wie ich ihn früher hatte. Der Einsiedler, allein. Der sich in seine Höhle zurückzieht und dort vollkommen geschützt ist. Der in dieser Höhle unangreifbar ist und ihm kann nichts schaden.
Seit Jahren gelingt es mir nicht.
So sehr ich es versuch, so sehr ich daran denk, versuche ich stärker auszubrechen und ich beginne zu verstehen nicht nur Warum, sondern, dass es großartig ist.
Es ist der Beginn, den Rückzugsort aufzugeben und die Ungewissheit Willkommen zu heissen.
Sag Bescheid, wenn ich dir helfen kann.
AntwortenLöschenmachich, dank dir :)
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